Musik gibt es immer, sie ist überall. Mit ihr kann man jederzeit Stimmungen erzeugen und Gefühle ausdrücken. Sie ist treu, denn wenn man sie liebt, bleibt sie für immer.

Andreas schloss schon früh Freundschaft mit der Musik, denn Großeltern und Eltern musizierten begeistert. Deren Akkordeone, Ziehharmonikas und Mundharmonikas sorgten für ein Leben voller Klang. So führte ihn sein musikalischer Weg an eine kleine Melodica, dann mit seiner ersten Gitarre, Vaters Akkordeonunterricht, Gitarrenunterricht in der Volkshochschule und später auch bei Liedermacher Christian Czerny zu einer beachtlichen Musikalität. Als Mitglied eines gemischten Chores und eines Studentenchores formte sich zudem Jahre später auch seine Stimme.

Parallel dazu verlief sein Interesse am Medium Rundfunk. Ihm gefielen natürlich Musiksendungen und Hörspiele. Bewundernd verfolgte Andreas jedoch besonders die Moderationen.



1989 hauptamtlicher DJ des "Old Inn" in Emstek

Mit Hilfe seiner zwischenzeitlich zu stattlicher Größe gewachsenen Plattensammlung und einer experimentell hergerichteten Technik zeichnete Andreas Mitte der 1980er Jahre eigene Sendungen auf. Dieses „Radio on tape“ fand reges Interesse bei Freunden und Verwandten. Es folgte der fast logische Schritt zum Discjockey. Nur wenige Jahre später zählte er mit seiner SOUNDBOX zu den beliebtesten Musikunterhaltern der Region. 1993 beteiligte er sich sogar an einem DJ-Contest des damals noch in Isernhagen bei Hannover ansässigen Privatsenders Radio FFN.


Video zur FFN-Sendung

Zwei Jahre später hatte ein finanzstarker Sponsor die Vision, im kleinen Hunteflecken Barnstorf einen regionalen Radiosender zu gründen und konnte Andreas schnell für dieses Projekt gewinnen. Für eine technische Umsetzung sowie die anschließende Arbeit an Mikrofon und Mischpult war damit gesorgt. Sogar über eine Sendelizenz verfügte man bereits. Leider erwies sich der Initiator als wenig standfest und das Projekt „Radio Huntetal“ verschwand still und leise in der Versenkung.


In den weiteren Jahren konzentrierte sich Andreas auf Familienfeste und Firmenfeiern. Durch seine Mitgliedschaft in einer DJ-Agentur konnte er sich in Moderation und PA-Technik fortbilden. Auch kreative Workshops festigten das DJ-Mikrokosmos und gaben Sicherheit.

Wie überaus wichtig jedoch gerade das funktionierende Selbstbewußtsein für einen Discjockey ist, wurde ihm schließlich durch den desaströsen Zusammenbruch seines familiären Umfelds deutlich. Andreas verlor seine Leichtigkeit und Freude, litt stattdessen unter depressiven Gedanken und sah sich zunehmend außerstande vor seinem Publikum aufzutreten. Auch Moderationen bei einem Internetradio brachten ihm die frühere Euphorie nicht zurück.


Mehrere Sendungen im Jahr 2007 bei Foxwahn im Internet


So greift Andreas inzwischen nur noch äußerst selten zum Mikrofon.

Was bleibt, sind jedoch viele schöne Erinnerungen an Jahre mit Musik, Tanz und Stimmung. und an das unbeschreibliche Kribbeln vor jedem Auftritt.


   
  Music was my first love
and it will be my last.
[John Miles]